wurmWWwurm inlay finDa ist der Wurm wo er hin gehört


Genehmigungsfrei!

Unsere Mittel sind so zusammen gesetzt, dass sie auch nach den Normen NF U 42-002-2. Düngemittel EU, entsprechend der aktuell gültigen Verordnung EU 2092/91 zugelassen sind. Und das selbst für den Biolandbau.


Zusammensetzung:

Ecofort ist sowohl ein vielseitig einsetzbares Pflanzenstärkungsmittel als auch ein Mittel zur Bio-Kontrolle. Es enthält neben Spurenelementen, Algenextrakte, ölige Auszüge aus Pfefferschoten und Senfsaat, so fördert es das Wachstum des Wurzelwerkes und der Pflanzen allgemein, Zusätzlich vergällt es Nematoden und Würmer, indem es diese durch die Reizwirkung der Extrakte zum wegziehen in die Tiefe zwingt. Durch die langanhaltenden Extrakte ist so auch die Kontrolle über einen längeren Zeitraum gewährleistet.

            Mangan (Mn) Chelatform: 1%
            Eisen (Fe) Chelatform: 1%
            Algenextrakt (laminarin Digitata): 1%
            Pfefferschotenextrakt (Capsaicine): 0,4%
            Senfsaatextrakt (Glucosynolate): 4%

Geeignet für:

Zierrasen, Sportrasen, insbesondere Golfrasen auch auf den Grüns und Abschlägen.

 

Zur Vermeidung von Regenwurmhäufchen

auf Rasennarben

Lange bevor es den Pflug gab, durchpflügte der Regenwurm den Boden“

(Zitat Charles Darwin)

Regenwürmer sind schon seit Jahrtausenden wertvolle Helfer, die die Böden lockern, durchmischen, Bestandesabfall einarbeiten und durchlüften. Sie schaffen durch ihre Gänge Drainagen, die helfen, überschüssiges Wasser besser in die untere Bodenschicht zu leiten. Böden mit Regenwurmaktivität trocknen im Frühjahr und nach Niederschlägen besser und schneller ab.

Auf Rasenflächen können die Regenwürmer jedoch zu bestimmten Zeiten, wenn sie im Frühjahr bis Frühsommer und im Herbst besonders aktiv sind und ihr Gängesystem ausbauen, unerwünscht sein. In diesem Zeitraum können sie wegen ihrer Regenwurmhäufchen, auch Losung genannt, zu Lästlingen werden. Vereinzelte Losungen stellen kein Problem dar. Treten jedoch eine Vielzahl solcher Losungen auf Funktionsrasenflächen wie z.B. Golfgreens und Sportrasen auf, so kann dies sowohl pflegetechnisch als auch funktionell bzgl. des Spielbetriebes zu Problemen führen. Dies kann sogar eine vorübergehende Platzsperre zur Folge haben.

Die Regenwurmlosungen enthalten meist einen hohen Anteil an Schluffpartikeln, die bei Feuchtigkeit und hoher Häufchendichte die Rasennarbe schmierig/glitschig/rutschig machen. Dies führt zu widrigen Platzverhältnissen mit einer nicht unerheblichen Verletzungsgefahr für die Spieler. Außerdem wird die Rasennarbe durch den hohen Anteil an Schluffpartikel oberflächlich versiegelt, sodass das Eindringen von Regen- und Beregnungswasser erheblich erschwert wird. Die Folge sind häufig Trockenstellen sowie eine gegen Schadpilze wenig widerstandsfähige Rasennarbe. Die Funktionsfähigkeit ist beeinträchtigt.

Pflegetechnisch stellen diese Regenwurmhäufchen ebenfalls ein Problem dar. Sind sie höher oder gleich hoch wie die Schnittkante der Rasennarbe, so werden sie bei jedem Mähvorgang erfasst. Dies führt innerhalb kurzer Zeit zu stumpfen Messern. Die Folge sind ausgefranzte Schnittkanten an den Gräsern. Ein ausgefranzter Schnitt ist eine Wunde mit großer Oberfläche. Sie wird im Gegensatz zu einer Wunde mit einem glatten Schnitt nur sehr langsam mit Wundgewebe verschlossen. Die Folge sind einerseits höhere Wasserverluste durch unkontrollierte Transpiration, und andererseits besteht die Möglichkeit des Eindringens von Schadpilzen – die Anfälligkeit für Krankheiten wird erhöht.

Die Regenwurmhäufchen überdecken zudem einen Teil der Rasennarbe, die darunter erstickt. Aufgrund des hohen Nährstoffbesatzes sind diese Regenwurmhäufchen sehr gute Substrate für Samen unerwünschter Arten, wie z.B. die Poa annua, die auf diesen Häufchen ideale Keim- und Wuchsbedingungen antrifft.

Vermeiden Sie also, dass man sagt:

Auf diesem Platz ist der Wurm drin!“

Ecofort ist eine flüssige Düngerlösung gemäß der Düngemittelverordnung, die neben Spurenelementen außerdem natürliche pflanzliche Auszüge mit Senfölen und Capsaicin enthält. Die beiden letztgenannten Inhaltsstoffe wirken leicht reizend auf die Epidermis der Regenwürmer, ohne sie jedoch zu schädigen. Wird Ecofort in die obere Rasentragschicht ausgebracht, meiden die Regenwürmer diese Zone und ziehen sich in tiefere Bodenschichten zurück. Dadurch wird der Auswurf von Losungen längerfristig vermieden.

Da nur begrenzte Bereiche behandelt werden (z.B. ein Grün), kann der Regenwurm in unbehandelte Zonen abwandern. Dies tut er auch, wenn er sich in bestimmten Bereichen nicht mehr wohl fühlt, oder dort nicht mehr die für ihn idealen Lebensbedingungen vorfindet.

Anwendungsempfehlungen (gemäß Erfahrungen ausgewiesener Anwender)

  1. Behandlung beim Erscheinen der ersten Regenwurmhäufchen:

10 Liter Ecofort mit ca. 600 Ltr. Wasser pro Hektar ausbringen. Bevorzugte Applikationstechnik wäre eine Injektionsmaschine, mit 10 Liter m² Einwässern (Fachbetrieb hinzuziehen). Oder Boden perforieren, Ecofort spritzen und gut einwässern

  1. Folgebehandlung nach etwa 8 bis 14 Tagen:

5 Liter Ecofort mit ca. 400 Ltr. Wasser pro Hektar applizieren (Pflanzenschutzmittelspritze) und nachwässern.

Angaben zu den Inhaltsstoffen:

Pfefferschotenauszüge (Capsaicine) ~0,3% und Senfsaatauszüge (Brassica nigra) ~4%. Neben den zuvor genannten Pflanzenauszügen enthält Ecofort außerdem noch einen Algenextrakt (Laminaria digitata) als biologisches Netzmittel.

Nährstoffe: Magnesium (Mg)  2.0 %; als Chelat - Mangan (Mn) 0.1 %; Eisen (Fe) 0.11 %.