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Rapasan Forte                                

                          

                                                             Mögen Sie Schnaken?

                                             Ihr Rasen auch nicht!

Wenn im Sommer die Zeit der „Schnaken“ (eigentlich Stechmücken) kommt, versuchen wir uns mit den verschiedensten Mitteln gegen sie zu schützen, denn eine direkte Bekämpfung mit Giften, außer mit Bacillus thuringiensis Präparaten, ist nicht gestattet. Außerdem - wer möchte schon in seiner direkten Umgebung Gifte haben? Also greift man zu Mittelchen, mit denen man sich einreibt, oder man stellt auf der Terrasse Duftkerzen auf, die Stoffe enthalten, die die Stechmücken fernhalten und verwirren. Warum mit der Wiesenschnake nicht ähnlich verfahren?

Aktuell sind gegen die Wiesenschnake und ihre Verwandten keine Insektizide im Rasen zugelassen. Derzeit treten auf den Rasenflächen zwei Vertreter der Schnaken auf, hauptsächlich die Wiesenschnake (Tipula paludosa) mit einer Generation im Jahr, und immer häufiger auch die Kohlschnake (Tipula oleracea) mit zwei Generationen im Jahr.

Das Problem mit den Wiesenschnaken scheint insgesamt zuzunehmen. Zudem sind sie sehr standorttreu, sodass sich aus einer zunächst kleinen Population alsbald über die Jahre eine hohe Populationsdichte entwickeln kann, die zu merklichen Schäden an den Rasennarben führt. Den Primärschaden kann man bis zu einer gewissen Populationsdichte durchaus tolerieren. Viel gravierender sind die Sekundärschäden durch Vögel (Krähen) und besonders durch Wildschweine und Dachse. Die Krähen wissen genau, wo sich die Larven der Wiesenschnake befinden. Um die Wohnröhre und dem Austrittsloch an die Narbenoberfläche picken sie die Rasennarbe auf. Vereinzelte Stellen auf einem Golfgrün kann man noch tolerieren. Wenn jedoch viele solche Pickstellen, die durchaus ein paar cm² ausmachen können, auf dem gesamten Grün verteilt auftreten, ist die Funktionsfähigkeit nicht mehr gegeben. Die Mitglieder beschweren sich über den Zustand des Platzes, Greenfeespieler bleiben aus. Die Wirtschaftlichkeit der Golfanlage ist nicht mehr gewährleistet.

Schlimmer ist es noch, wenn sich Wildschweine oder Dachse über eine von Wiesenschnake befallene Rasenfläche hermachen. Sie durchpflügen und graben große Flächen innerhalb einer Nacht komplett um. In diesem Fall ist die Funktionsfläche komplett zerstört, was einen nicht unerheblichen wirtschaftlichen Schaden darstellt.

Das Problem mit den Wiesenschnaken nimmt in den letzten Jahren zu, vielleicht aus den auf der Rückseite genannten Gründen (siehe Entwicklungszyklus - Paarung). Die Wiesenschnake scheint sich in unseren Rasenflächen sehr wohl zu fühlen.

Also machen wir es doch wie bei uns zum Schutz vor Stechmücken: machen wir unsere Rasenflächen für die Wiesenschnake und ihre Verwandten unattraktiv!  

Rapasan Forte ist ein rein biologisches Produkt, das eine flüssige Wirkstoffkombination aus Zimtessenzen und Senfölen enthält, die die Larven der Wiesenschnake irritieren. Ihr Orientierungssinn wird beeinträchtigt. Sie sind nicht mehr in der Lage, sich in der Rasentragschicht zurechtzufinden und ihre Nahrungsquelle – Rasenpflanzen – zu orten, obwohl sich diese in direkter Nachbarschaft befinden. Sie verhungern. Einige Larven verlassen die Narbe und wandern an die Oberfläche. Dort vertrocknen sie tagsüber.

 

Setzt man Rapasan Forte schon kurz nach der Eiablage ein, so kann man die junge Larvengeneration, die für die Sekundärschädlinge wie Vögel etc. wenig attraktiv ist, gut erfassen. Die Sekundärschädlinge machen sich vor allem über die Larven des 4. Stadiums her, die sich nach der Winterpause entwickeln. Sie sind entsprechend groß und stellen eine reichhaltige Proteinquelle dar. Um dies zu verhindern, kann man Rapasan Forte auch zu Beginn des Frühjahrs einsetzen, wenn das 4. Larvenstadium noch klein ist. Befindet sich das 4. Larvenstadium schon in der Ruhephase, oder beginnt die Präpuppe in dieser Bodenschichten abzuwandern, dann zeigt Rapasan Forte keine Wirkung mehr.

Anwendungsempfehlungen (gemäß Erfahrungen ausgewiesener Anwender)

Behandlung Im Herbst nach der Eiablage 5 Liter Rapasan Forte mit ca. 600 Ltr. Wasser pro Hektar injizieren und einwässern.

Behandlung im Frühjahr bei genügend Bodentemperatur, wenn die Larven wieder aktiv sind 5 Liter Rapasan Forte mit ca. 600 Ltr. Wasser pro Hektar ausbringen Injizieren und nachwässern.

Angaben zu den Inhaltsstoffen: Flüssige Wirkstoffkombination aus Zimtessenzen und Senfölen; außerdem folgende Nährstoffe: Magnesium (Mg) 2%; Schwefel (S) 3%; Bor (B) 0.5%; als Chelat - Eisen (Fe) 0,5%; Mangan (Mn) 1.0%; Zink (Zn) 0.8%.

Entwicklungszyklus der Wiesenschnake Tipula paludosa:

Flug der Imagines[1]                     Ende August bis Oktober. Paarung und die überwiegende Eiablage erfolgt schon kurz nach dem Ausflug statt (in ca. 5 mm Tiefe; zwischen 300 – 500 Eier pro Weibchen). Die Weibchen, die schon die fertigen Eier im Leib tragen, sind nicht besonders gut flugfähig (ca. 5 m im Umkreis vom Puppenschlupfloch).

  1. Larvenstadium etwa 10 – 15 Tage nach der Eiablage (Sept. – Anfang Nov.)
  1. Larvenstadium nach weiteren 10 – 15 Tage (Okt. – Ende Nov.)
  1. Larvenstadium nach ebenfalls weiteren 10 – 15 Tagen ( Ende Okt. – Anfang Dez.). Anschließend Überwintern in tiefere Bodenschichten.
  1. Larvenstadium Nach der Winterruhe und bei genügend hohen Bodentemperaturen. Dieses 4. Larvenstadium dauert am längsten, und in diese Larven sind auch am widerstandsfähigsten. Daher kommt auch der Namen aus dem amerikanischen: Leather Jacket.

Nach Erreichen der maximalen Größe legt die ausgewachsen Larve eine Ruhephase von ca. 6 Wochen ein. In dieser Phase ist sie immer noch attraktiv für die Sekundärschädlinge.

Puppe                                           Es entsteht zu nächst ein Präpuppenstadium, dies zunächst in etwas tiefere Bodenschichten (max. 10 cm) wandet. Dort findet die eigentliche Verpuppung statt. Vor dem Ausschlüpfen kriecht die Puppe (eigentlich die fertige, in die Puppenhaut eingeschlossene Imago) an die Oberfläche der Rasennarbe. Das Ausschlüpfen findet meist mit freiem Vorderkörper statt, während der Hinterkörper noch im Boden steckt. Kurz nach dem Schlupf findet die Paarung statt.

Alle Larvenstadien halten sich in einer Tiefe von ca. 2 – 3 cm auf. Nur die Präpuppe wandert tiefer. Daher sind vor allem die großen Larven des 4. Larvenstadiums, die ca. 0,2 – 0,5 g wiegen, gut für Sekundärschädlinge erreichbar.

Eine Erklärung, warum wir auf den unseren Rasenflächen immer mehr Wiesenschnaken antreffen, könnte die Schnitthöhe sein. In einem hoch wüchsigen Wiesenbestand ist es für die Geschlechter wesentlich schwieriger sich zu finden, als über einer kurz geschnitten Rasennarbe! Somit dürfte die Begattungshäufigkeit über kurz geschnittene Rasennarben wesentlich höher sein, als in einem hohen Wiesenbestand, was natürlich die Anzahl an fertilen (befruchteten) Eiern ansteigen lässt - die Populationsdichte nimmt zu.

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Insektizide, werden nur noch, in Ausnahme fällen freigegeben und dann nur noch zur Injection!!!

               Frühlingspreis: Liter 65,-€zzgl.MwSt

 

 

Problem Schädling Wiesenschnake und Engerlinge

Die Wiesenschnake scheint sich in unseren Rasenflächen sehr wohl zu fühlen. Also machen wir es doch wie bei uns zum Schutz vor Stechmücken: machen wir unsere Rasenfläche für die Wiesenschnake und ihre Verwandten unattraktiv!

Dicoin vertreibt, neben den hauseigenen Produkten, exclusiv das rein biologische Produkt Rapasan forte, das eine flüssige Wirkstoffkombination aus Zimtessenzen und Senfölen enthält, die die Larven der Wiesenschnake irritieren. Ihr Orientierungssinn wird beeinträchtigt. Sie sind nicht mehr in der Lage, sich in der Rasentragschicht zurecht zu finden und ihre Nahrungsquelle - Rasenpflanzen - zu orten, obwohl sich diese in direkter Nachbarschaft befinden.

Sie trocknen ein und werden durch Bakterien direkt in Humus umgesetzt und so im Boden wieder aktiv. Wir sind überzeugt von dieser Wirkung, testen auch Sie Rapasan!

Auf mehr als 100 Hektar erfolgreich eingesetzt.